Dieter Menting | Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betrieblicher Gesundheitsmanager
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BGM - Bessere Unternehmensergebnisse durch Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist nicht nur ein Trend der letzten Jahre, sondern eine Strategie, um den Herausforderungen des demographischen Wandels zu begegnen. Diese erwarten die Unternehmen nicht erst in ein paar Jahren, viele Betriebe sind bereits jetzt mit den Auswirkungen konfrontiert.

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich deshalb für den Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), auch als Personalmarketingargument und damit letztlich auch als Recruiting-Hilfe.

BGM ist keine Aneinanderreihung einzelner Maßnahmen und wird oft mit Betrieblicher Gesundheitsförderung oder Betriebssport gleichgesetzt. Die Idee ist aber vielmehr ein systematisches und dauerhaftes Vorgehen, um durch die Gestaltung betrieblicher Prozesse zu versuchen, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu verbessern.

Dadurch sollen Produktivität sowie das Leistungsniveau des Unternehmens gesteigert, und sein Image in der allgemeinen Wahrnehmung positiv nach außen dargestellt werden.

BGM hat die ganze Organisation im Blick, aber auch die einzelnen Beschäftigten (Verhältnis- und Verhaltensprävention).

Durch die Einführung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements haben sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter erhebliche Vorteile. Es entsteht eine "Win-win-Situation". BGM dient also gleichermaßen den Menschen im Unternehmen und dem Unternehmen selbst.

Betriebliches Gesundheitsmanagement dient also gleichermaßen den Menschen im Unternehmen und dem Unternehmen selbst.

Die Vorteile eines gelebten Gesundheitsmanagements im Unternehmen:

    Vorteile für Unternehmen

    Betriebliches Gesundheitsmanagement,

  • findet und behebt gesundheitsschädliche Risikofaktoren,
  • sichert die Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter/innen,
  • fördert maßgeblich das Erreichen wirtschaftlicher Ziele,
  • senkt die Arbeitsunfähigkeitsquote,
  • reduziert die Kosten für Absentismus und Präsentismus,
  • sorgt für eine geringere Fluktuation,
  • führt daher mittel- und langfristig zu erheblichen Einsparungen,
  • optimiert die Arbeitsatmosphäre und bewirkt eine ausgewogene Work-Life-Balance für alle Beteiligten,
  • hat positiven Einfluss auf das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeiter,
  • erhöht die Identifizierung der Mitarbeiter mit dem Unternehmen durch gezielte Förderung und Entwicklung von Selbstbestimmung,
  • steigert Produktivität bzw. verringert Produktivitätsverluste,
  • fördert die Attraktivität als Arbeitgeber im Rahmen der Gewinnung und Bindung qualifizierter Fach-und Führungskräfte und sorgt so für Vorsprung im Wettbewerb,
  • steigert Servicequalität und sorgt für mehr Innovationen,
  • erhöht Unternehmensimage und Kundenzufriedenheit.

    Vorteile für Mitarbeiter

  • Verbesserung des Arbeitsumfeldes und der Arbeitsorganisation
  • Verbesserung des Betriebsklimas
  • Vorbeugung arbeitsbedingter Erkrankungen
  • Mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität
  • Bessere Leistungsfähigkeit, Arbeitszufriedenheit und Sicherheit & Motivation
  • Stärken der Eigenverantwortung und des Gesundheitsbewusstseins
  • Mitgestaltung des Arbeitsplatzes und des Arbeitsablaufs
  • Reduzieren der Arbeits- und (Stress-) Belastungen, höhere Ausgeglichenheit
  • Anregungen, um die Gesundheit selbst beeinflussen zu können

Fazit:
Bei der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter in einem Unternehmen handelt es sich um langfristig wertvolle und zielgerichtete Investitionen, welche sowohl Unternehmensziele und -werte als auch Unternehmensimage sowie -position im Markt dauerhaft positiv beeinflussen können.

Somit führt ein nachhaltig eingeführtes BGM mittel- bis langfristig zu erheblichen Einsparungen sowie zu spürbaren Produktivitätszuwächsen. Es ist ein effektives Mittel zur Existenzsicherung und zur klaren Positionierung eines Unternehmens im Wettbewerb.

Was kostet Sie ein kranker Mitarbeiter wirklich?

Gesunde Mitarbeiter - gesunder Erfolg. Eine Rechnung die aufgeht.

Jeder Euro, der in die betriebliche Gesundheitsvorsorge investiert wird, zahlt sich für die deutsche Volkswirtschaft mit bis zu 16 Euro aus. Hinzu kommt: Der durch reine Fehlzeiten bedingte Betrag von 1.199 Euro pro Mitarbeiter und Jahr erfasst nur rund ein Drittel der Kosten, die tatsächlich in deutschen Unternehmen durch Krankheit anfallen. Der erheblich höhere Teil entsteht dadurch, dass Arbeitnehmer trotz Krankheit am Arbeitsplatz erscheinen. Denn eingeschränkte Einsatzfähigkeit vermindert die Arbeitsqualität, erhöht die Fehleranfälligkeit und Anzahl von Unfällen. Eine Verzögerung der Genesung kann zu chronischer Erkrankung und Burn-out führen. Die Kosten für diesen sogenannten Präsentismus und Fehlzeiten lassen sich auf jährlich 2.399 Euro pro Kopf beziffern. Für den Arbeitgeber steigen damit die krankheitsbedingten Kosten auf 3.598 Euro jährlich pro Arbeitnehmer.

Quelle:
aus "Personal Magazin", online vom 13.07.2011; Studie von Booz & Company, im Auftrag der Felix-Burda-Stiftung.

Betriebliche Gesundheitsförderung:
Bewusst und aktiv Arbeitsleistung erhalten

Schema: Betriebliche Gesundheitsförderung

Ein Beispiel:
Darstellung der Ausfallkosten eines fiktiven Unternehmens

Ausgangslage:  
Durchschnittsgehalt / Mitarbeiter pro Jahr 40.000,000 €
Mitarbeiter im Unternehmen 200
Arbeitstage je Mitarbeiter pro Jahr 220
Gesamtarbeitstage pro Jahr 44.000
   
Durchschnittlicher Krankenstand in % 6 %
AU-Tage im Jahr 2.640
Ausfallkosten im Jahr (40.000,00 € : 220 x 2.640) 480.000,00 €
Ziel:  
Senkung Krankenstand um x % 1 %
Neuer fiktiver Krankenstand in % 5 %
Ergebnis:  
AU-Tage reduziert im Jahr 2.200
AU-Tage eingespart im Jahr 440
Eingesparte Ausfallkosten 80.000,00 €
PDF-Version zum Download  

Darüber hinaus entstehen weitere indirekte Kosten, wie z.B. durch Produktionsausfall, Umsatzverlust, Einstellung zusätzlicher Arbeitskräfte, Stress und Unzufriedenheit.

Um hohe Einstiegskosten für das BGM zu minimieren, sollte dieses an die firmeneigenen, bereits vorhandenen Strukturen und Ressourcen anknüpfen und nicht neue Strukturen innerhalb der bestehenden bilden.

Zudem bieten gerade in der Anfangsphase verschiedene Kooperationspartner auch finanzielle Unterstützung an. Näheres dazu siehe unter hier.