Dieter Menting | Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betrieblicher Gesundheitsmanager
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Präventionsgesetz zum 01.01.2016

Zum Jahresbeginn 2016 tritt das Präventionsgesetz in Kraft. Für die Gesundheitsvorsorge steht vom 01. Januar an deutlich mehr Geld zur Verfügung.

Als ein Schwerpunkt des Gesetzes werden zukünftig gesundheitsfördernde Strukturen in den Betrieben verstärkt unterstützt.

    Als Beispiele sind zu nennen:

  • Workshop "Gesundes Führen",
  • Förderung der individuellen Stressbewältigungskompetenz,
  • "Gesunder Rücken" usw.

Dazu sollen die Rahmenbedingungen für betriebliche Gesundheitsförderung verbessert werden, um insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen die Organisation und Durchführung strukturierter betrieblicher Prävention zu erleichtern.

Hierzu werden beispielsweise die Krankenkassen den Unternehmen Beratung und Unterstützung anbieten.

Der Mindestsatzes der Ausgaben für Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung wird auf 2,00€ pro Jahr und Versicherten erhöht. Im Jahr 2011 lagen die durchschnittlichen Ausgaben übrigens bei jährlich 0,61€ je Versicherten und im Folgejahr nur leicht darüber.

Die Möglichkeit der Krankenkassen, Boni für Arbeitgeber und an Angeboten der betrieblichen Gesundheitsförderung teilnehmende Versicherte zu leisten, wird verbindlicher gestaltet.

Die Krankenkassen sollen Maßnahmen in einem strukturierten und somit nachhaltigen betrieblichen Angebot bezuschussen.

    Als Beispiele sind zu nennen:

  • Es gibt ein Steuergremium im Betrieb, das in die Maßnahmenplanung und –Umsetzung eingebunden ist.
  • Die Betriebliche Gesundheitsförderung basiert auf einer möglichst aktuellen Analyse.
  • Die Maßnahmen werden regelmäßig evaluiert.

Das sind Voraussetzungen wie Sie aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) bekannt sind. Ein weiterer Grund jetzt mit einfachen Mitteln das BGM zu starten.

Die bereits bestehenden steuerliche Förderung von betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen in Höhe von 500,00 Euro pro Jahr und Mitarbeiter (§ 3 Nr. 34 EStG) besteht unverändert fort.

Im Übrigen haben sich die meisten gesetzlichen Krankenkassen im letzten Jahr im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements deutlich mehr engagiert. Daher lohnt sich zumindest dort nach Unterstützung zu fragen, wo der größte Teil der Belegschaft versichert ist. Aber auch die anderen Krankenkassen bezuschussen sogenannte „kassenfremde Kurse“.